Wie ich zum  Sheltie kam ...

Als 2008 unsere alte Schäfer-Collie Hündin Jessy starb, war klar, dass ich wieder einen Hund möchte.

Im Herbst 2013 wollte ich endlich meinen Wunsch Wirklichkeit werden lassen und wieder einen Hund haben. Zuerst wollte ich unbedingt einen Australian Shepherd, aber eine gute Bekannte meinte, dass diese Hunderasse nicht für mich geeignet ist, und sie hat mir einen Sheltie empfohlen.

Diese Hunderasse kannte ich damals noch gar nicht wirklich und ich ging im Internet auf die Suche nach dieser Rasse. Ich habe mich in Rassebüchern und im Internet bei Züchtern über diese Rasse informiert und ich fand immer mehr gefallen an diesen Hunden. Nur diese geringe Größe passte nicht wirklich in mein Konzept. Das wurde aber im Laufe der Zeit immer nebensächlicher.

Im Winter 2013 besuchte ich dann zum ersten Mal eine Sheltie-Züchterin in Salzburg (Anna Herzog und die Hainbach-Shelties) und habe mich sofort in diese quirlige Hunderasse verliebt.

Ich wollte unbedingt eine Hündin in blue-merle und es stand bald ein Wurf bei den Hainbach-Shelties an (Februar 2014). Leider war aber für mich kein Welpe mit diesen Kriterien dabei.

Im April 2014 fand ich dann zufälligerweise eine Anzeige von einer Kärntner Züchterin (Carnica Roses Shelties), welche gerade ein paar Shelties zur Abgabe hatte.

Meine Mama und ich fuhren nach Kärnten um uns die Hunde anzusehen, und die Entscheidung fiel auf Loki, einen 1,5 Jahre alten tricolor Sheltie Rüden. Er war zwar keine Hündin und auch nicht in blue merle, aber das war mir plötzlich ganz egal.

Loki ist ein ausgesprochen braver und treuer Freund, der immer an meiner Seite geht. Anfänglich war er ziemlich ängstlich und gestresst, aber das besserte sich mit der Zeit und er wurde zu einem aufgeschlossenen Hund. Er entwickelte sich zu meinem geliebten Seelenhund!

 

Shelties sind wie Chips. Man kann nie nur einen haben ...

Diesem Spruch treu, wollte ich unbedingt noch einen zweiten Sheltie haben. Anfänglich war ich mir nicht sicher ob ich mir wirklich einen zweiten Hund nehmen soll, denn einige rieten mir davon ab und andere sprachen mir aber wieder Mut zu. Dann, ganz zufällig, bin ich Ende November 2015 auf die Seite von Angelika Kramer gestoßen und ihren Border Collies und Shelties with Heart and Cleverness. Es war ziemlich kurzfristig, denn ich wollte, dass die Welpen Anfang Februar geboren werden, wenn ich lange Semesterferien und anfangs viel Zeit habe. Ich hatte nicht viel Hoffnung. Die Geburt der Welpen stand kurz bevor und ich dachte mir, dass bestimmt schon alle vergeben sein würden. Dann kam eines zum anderen und es war tatsächlich ein Rüde in sable für mich dabei.

Seit 6. Februar 2016 lebt Anjuk nun bei mir und Loki. Die Abenteuer beginnen ... 

 

Und noch ein Sheltie ...

Nach Loki und Anjuk hatte ich trotzdem noch immer den Wunsch im Kopf, dass ich eine Hündin in blue merle haben möchte. Eventuell würde ich mir den Wunsch erfüllen, indem ich selber züchte. Ich fand auch immer mehr gefallen an black and white Shelties, weil sie mich so sehr an Border Collies erinnern und die finde ich auch besonders hübsch.

Da Anjuk ein Sheltie von der eher lauten Sorte (bellt und winselt gerne) ist, wollte ich eine Hündin von ruhigen und nicht allzu triebigen Elterntieren haben. Ich war also auf der Suche nach Züchtern, die einen Wurf in blue merle und/oder black and white erwarteten. Bei der Suche bin ich auf Magdalena und Josef Reiter mit ihrer "Sunblessed Forest" Sheltie Zucht in Bayern gestoßen. Um mir ein Bild von ihnen und ihren Shelties zu machen, bin ich im Winter  2017 nach Bayern gefahren. Magdalena und Josef waren mir sofort sympathisch und sie haben alle meine Fragen beantwortet. Sie waren auch sehr offen, als ich gesagt habe, dass ich gerne selber züchten möchte. Magdalena hat mich über alles aufgeklärt (Zucht, Ausstellung, Rüden, ...).

Am 12. Mai 2017 kamen dann zwei kleine black and white Hündinnen und zwei Rüden auf die Welt. Die Entscheidung fiel auf eine süße Hündin mit einem schwarzen und einem weißen Vorderbeinchen - Jolene soll sie heißen.

Jolene ist eine wunderbare Hündin: gesund, cool und in sich ruhend, tolle Bewegungen, tolles Aussehen, und für mich besonders wichtig: ruhig und nicht zu quirlig. Bei verschiedenen Ausstellungen hat sie auch die Richter überzeugt. Sie hat alle Bewertungen erhalten, welche ich für die Zucht benötige.

Daraufhin habe ich einen Antrag zur Schützung meines Zuchtstättennamens gestellt. Seit September 2018 ist dieser nun geschützt.

Jetzt heißt es warten auf den ersten Wurf ...